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Mittwoch, 23. September 2015

backless



Wer mich kennt, weiß, dass ich eine ziemliche Vorliebe für Rückenausschnitte habe und sie so oft wie Möglich in meine Kleider mit einbaue. Egal ob im Sommer oder im Winter, Pullover oder Kleid, ganz nach dem Motto: ein schöner Rücken kann auch entzücken. Ich habe mich schon immer wohler gefühlt, meinen Rücken, statt meiner Brust zu betonen und dabei gibt es auch viele Variationen und Formen, die man aus probieren kann. In diesem Fall sieht der Crop-Pulli von vorne recht "unspektakulär" aus, doch von hinten ergibt das Outfit ein ganz anderes Bild. Fast der gesamte Rücken ist Sichtbar und das Oberteil schließt mit einer wunderschönen, perlenbestickten Bordüre ab. Anders als bei einem gewöhnlichen Dekolté-Ausschnitt wirkt ein  Rückenausschnitt sehr weiblich, aber weniger aufdringlich, dafür meistens extravaganter. Ich persönlich trage es gerne und ich fühle mich selbstbewusst damit, weil es immer etwas Besonderes ist und auch etwas, wofür man gerne Komplimente bekommt! 






Fotos: Avia Seeliger
Oberteil, Rock & Tasche: JoliesJupes


Freitag, 18. September 2015

denim chic





Bei Denim denkt man automatisch an coole Jeansjacken in allen möglichen Variationen, als Bomberjacke, ganz klassisch 90s, oder im Aviator-Stil mit Lammfell am Kragen. Dasselbe bei Hosen: slim, schlag, high-waist, boyfriend.. Aber man hat immer etwas Cooles, Lässiges vor Augen, selten etwas Schickes. Ich hatte deshalb Lust, dieses Material ganz unklassisch zu verwenden. Das Kleid wird durch den relativ langen Rock und den, mit einer Perlenbestickten Bordüre umsäumten Ausschnitt, ziemlich elegant. Durch die Form des Ausschnittes und das Glitzerelement erinnert das Kleid eher an den Glamrock der 70er Jahre. Um das Outfit ab zu runden, wollte ich gerne einen auffälligeren Lippenstift dazu tragen, den ich mir kürzlich passend zum Herbst bei Mac gekauft habe. Ich hoffe euch gefällt meine klassische Deniminterpretation.






Kleid: JoliesJupes
Schuhe: Levi´s
Tasche: Zara
Schmuck: Vintage (Flohmarkt)

Fotos: Kathrin Haderer

Donnerstag, 3. September 2015

Lonboarding

Diesen Sommer stand ich zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Longboard und ich bin gerade noch in der Übungsphase. Es ist wirklich nicht so leicht, wie es aussieht, wenn die coolen Skaterboys und Mädels elegant durch die Stadt düsen. Dagegen fühle ich mich noch sehr unbeholfen, aber es macht dennoch wahnsinning Spaß. In meiner WG fahren alle Longboard und die Zahl der Boards zu Hause ist höher, als die Zahl der Bewhohner. Also hatte ich eine große Auswahl in unserer kleinen Sammlung und natürlich haben wir sehr unterschiedliche Formen und Arten. Ich habe zu Beginn nur abends auf einem verlassenen Supermarktparkplatz geübt, aber ich habe den Fehler gemacht, mit dem falschen Board zu fahren und habe es nicht geschafft, richtige Strecken zu fahren. Ich habe mich mehrmals daran versucht, zur Arbeit zu fahren und bin im Endeffekt völlig gestresst, in die Straßenbahn eingestiegen. Erst zufälligbin ich darauf gekommen, dass ich mich auf einem anderen Board viel sicherer und wohler fühle und seitdem macht es so viel Spaß. Ich fahre super gerne auf die Arbeit, ganz gemütlich stehe ich auf dem Board und überhole alle Fußgänger, höre dabei Courtney Barnett auf meinen Kopfhörern und wenn es bergab geht, fährt sich das ganz von Alleine und es fühlt sich ein bisschen an, als würde ich schweben. Das Board ist von Fibreflex, es ist dasselbe wie auf den Bildern und für Anfänger wirklich gut geeignet. Es beschleunigt weniger schnell und bietet mehr Stabilität. Ich habe jedoch gemerkt, dass man auch kleidungstechnisch auf Einiges Rücksicht nehmen sollte.






1. Schuhe:
Ich gehe mal davon aus, dass es unnötig ist, zu erwähnen, dass man mit hohen Schuhen auf dem Longboard nichts zu suchen hat, aber generell gilt, je dünner und flexibler die Sohle ist, desto besser ist das Gefühl für das Board und fürs Lenken. Wenn du dir nicht beim Bremsen die Zehen komplett aufreiben möchtest, solltest du geschlossene Schuhe tragen und keine Sandalen, denn man rutscht mit den Füßenbeim Bremsen im Schuh nach vorne und schlittert mit den Zehen am Boden entlang.

2. Tasche:
Wenn du eine Tasche dabei hast, dann tu dir am Besten selbst den Gefallen und nehme einen Rucksack, alles was seitlich hängt, ist störend, Handtaschen, Jutebeutel. Wenn es ständig von der Schulter fällt, ist das beim Boarden nur ein Stressfaktor.

3. Hose/Rock:
Am Meisten Beinfreiheit hat man  natürlich in einer Hose, wenn man aber so wie ich lieber Kleider und Röcke trägt, sollte man darauf achten, dass man keine super engen Bleistiftröcke trägt, in denen man sein Bein nicht weit genug nach vorne wegstrecken kann. Dasselbe Problem gilt dann leider auch für bodenlange Kleider und Röcke, die häufig auch nich besonders weit geschnitten sind, oder sich auch schnell am Board verfangen können. 







Rock und Oberteil: JoliesJupes
Schuhe: Superga
Rucksack: secondhand

Fotos: Avia Seeliger